wie die anderen
die letzte urlaubswoche ist angebrochen. ich bin seltsamerweise kaputt und finde derzeit wenig gefallen an den simpsons. ob es da einen zusammenhang gibt? ich weiss es nicht.
während ich also in meinem neuen songbook rumkritzel und rumstreiche, ideen ausgrabe und verwerfe fiel mir gestern mein altes songbook in die hände. geschrieben zwischen 99-02. es ist ja fast unglaublich was einem da teilweise durch den kopf gegangen ist. teilweise so gruselig das ich bete, das dies niemals jemand anders in die hände bekommen wird.
ich habe schon damals auf tagebucheinträge verzichtet und versucht, das ganze auf die rockstartour zu verarbeiten, band sei dank. da erinnerte ich mich an den von sovielen leuten verhassten herrn schamoni der seine art der jugendlichen songlyric auf den "dorfpunk" lesungen zum besten gab. eine großartige idee. bevor ich hier also meine nicht vorhandenen tagebucheinträge schreibe lass ich die welt an meiner befindlichkeitslyric teilhaben. unzensiert, mit aller peinlichkeit und dem gedanken, das ich das vor ein paar jahren richtig gut fand.
anfangen möchte ich mit einem text, den ich während der arbeit geschrieben habe. das habe ich damals sehr oft gemacht. es war gegen nachmittag öfters ruhig und das für mich damals noch so neue internet/e-mail medium setzte eine gewollte schreibwut in mir frei. die sache, das meine damalige sängerin und der gitarrist auch schon über internet verfügten und man so schnell und einfach seine postpunkbefindlichkeitslyric per mausklick in die welt senden konnte lies meine empfänger so manch harten moment erlesen. wer mag es mir verübeln, ich war jung.
junigespräche im dezember
17.06.2002
ein handschlag für den moment
der himmel macht musik
die stimmen gemantelt in dichtem qualm
du fragst mich wo ist hier
und vertraut kommt es mir vor
hier allein mit dir zu sein
sag mir die zeit hier endet nie
und ich werde es überleben
ganz gleich was nebenan auch passiert
es wird schon gut ausgehen
mitten in deiner nacht
mitten zwischen deinen armen
preisen wir die sterne an
und die geschichten die wir vernahmen
die idee
das leben umzumalen
und ganz neben
so manches neues zu erfahren
lässt mich ahnen
es ist schon irgendwie komisch mit dir
und seltsam ist es auch
wir kennen diese worte
und sprechen sie nicht aus
auch wenn man vermuten könnte, das es sich hier um einen liebestext handelt, so ist es doch eher einem guten sommer voller fragen und einem der besten menschen der weltzu verdanken zuzuschreiben, das diese zeilen unbedingt in mein songbook gekritzelt worden sind. aufgenommen wurde sowas nie. ich war gestern nicht stolz aber fand es toll das ich noch wusste, warum das damals geschrieben worden ist. und mir ist auch die hommage an die sterne sofort wieder eingefallen. ich fand refrains schon damals nicht wirklich schlimm doch sind mir leider selten tolle hooks eingefallen...wie man sieht. ich leben noch, und die sterne auch. ist doch super!
ein lied aus 2002:
während ich also in meinem neuen songbook rumkritzel und rumstreiche, ideen ausgrabe und verwerfe fiel mir gestern mein altes songbook in die hände. geschrieben zwischen 99-02. es ist ja fast unglaublich was einem da teilweise durch den kopf gegangen ist. teilweise so gruselig das ich bete, das dies niemals jemand anders in die hände bekommen wird.
ich habe schon damals auf tagebucheinträge verzichtet und versucht, das ganze auf die rockstartour zu verarbeiten, band sei dank. da erinnerte ich mich an den von sovielen leuten verhassten herrn schamoni der seine art der jugendlichen songlyric auf den "dorfpunk" lesungen zum besten gab. eine großartige idee. bevor ich hier also meine nicht vorhandenen tagebucheinträge schreibe lass ich die welt an meiner befindlichkeitslyric teilhaben. unzensiert, mit aller peinlichkeit und dem gedanken, das ich das vor ein paar jahren richtig gut fand.
anfangen möchte ich mit einem text, den ich während der arbeit geschrieben habe. das habe ich damals sehr oft gemacht. es war gegen nachmittag öfters ruhig und das für mich damals noch so neue internet/e-mail medium setzte eine gewollte schreibwut in mir frei. die sache, das meine damalige sängerin und der gitarrist auch schon über internet verfügten und man so schnell und einfach seine postpunkbefindlichkeitslyric per mausklick in die welt senden konnte lies meine empfänger so manch harten moment erlesen. wer mag es mir verübeln, ich war jung.
junigespräche im dezember
17.06.2002
ein handschlag für den moment
der himmel macht musik
die stimmen gemantelt in dichtem qualm
du fragst mich wo ist hier
und vertraut kommt es mir vor
hier allein mit dir zu sein
sag mir die zeit hier endet nie
und ich werde es überleben
ganz gleich was nebenan auch passiert
es wird schon gut ausgehen
mitten in deiner nacht
mitten zwischen deinen armen
preisen wir die sterne an
und die geschichten die wir vernahmen
die idee
das leben umzumalen
und ganz neben
so manches neues zu erfahren
lässt mich ahnen
es ist schon irgendwie komisch mit dir
und seltsam ist es auch
wir kennen diese worte
und sprechen sie nicht aus
auch wenn man vermuten könnte, das es sich hier um einen liebestext handelt, so ist es doch eher einem guten sommer voller fragen und einem der besten menschen der welt
ein lied aus 2002:
einhotdoguntenamhafen - 31. Aug, 18:57
Henrieke. (Gast) - 31. Aug, 20:33
Gut, dass deine Texte ohnehin nie Totalausfälle waren. Naja, manche vielleicht. Sonst dürftest du nicht tocotronische Texte hinterherwerfen. Aber so geht es doch ganz gut und in der Tat ist es schön, herauszulesen, was du selber so hörst. :)
antworten
einhotdoguntenamhafen - 1. Sep, 02:18
aber es ist euch schon aufgefallen, daß ich ohne absicht rechtschreibfehler mit reingebracht habe, oder? ;-) vielen dank euch beiden!
turntable - 2. Sep, 15:40
wer wird denn so kleinlich sein;-)
grüße
grüße
derSchüli. (Gast) - 1. Sep, 10:00
guter text, mr. hotdog! habe gestern auch alte songs gefunden.. das war auch erschreckend..:D von vergewaltigung, über selbstmord bis zu volksverhetzenden idee alles dabei..